Nachtrag der FWG Wesertal zum HNA-Bericht „Vorstand soll digitale Sitzungen prüfen“ (19.02.2026)

Nachtrag der FWG Wesertal zum HNA-Bericht „Vorstand soll digitale Sitzungen prüfen“ (19.02.2026)

Im Zusammenhang mit dem HNA-Bericht möchten wir zwei Punkte sachlich ergänzen:

1) Digitale bzw. hybride Teilnahme an Sitzungen

Die Gemeindevertretung hat keinen sofortigen Einstieg in digitale/hybride Sitzungen beschlossen, sondern – wie im Bericht dargestellt – die Verwaltung/Gemeindevorstand mit einer erneuten Prüfung beauftragt. Hintergrund ist, dass bereits 2022 eine Umsetzung mit externem Dienstleister Größenordnungen von 1.500 bis 3.400 Euro je Sitzung eruiert wurden – abhängig davon, wie umfangreich die Mikrofonierung ausfällt. Die FWG hat sich mit dem Thema bereits intensiv befasst und sieht vor allem die Fragen Kosten, Technik, Zuverlässigkeit und zusätzlicher Verwaltungsaufwand als entscheidend an. Genau deshalb ist eine belastbare Prüfung durch die Verwaltung der richtige Schritt, bevor Erwartungen geweckt oder Folgekosten ausgelöst werden.

2) Fördermittel Gemeindepartnerschaft Adony–Wesertal

Zur Auszahlung der Fördermittel ist wichtig: Für das Jahr 2026 sind 5.000,00 EUR an Aufwendungen (Sach- und Dienstleistungen) für diese Partnerschaften eingeplant und von der Gemeindevertretung bereits im Haushalt 2026 beschlossen worden. Die Auszahlung und Abwicklung – einschließlich der zweckgebundenen Landesmittel – ist damit grundsätzlich Aufgabe des Gemeindevorstands/der Verwaltung im Rahmen der laufenden Haushaltsbewirtschaftung. Im Übrigen wurde – wie im Bericht ebenfalls erwähnt – über diesen Punkt nicht mehr abgestimmt. Uns ging es daher nicht um ein „Verhindern“, sondern um die klare Zuständigkeit und eine ordnungsgemäße, nachvollziehbare Abwicklung.

Die FWG Wesertal steht für eine konstruktive Zusammenarbeit in den Gremien: gute Ideen aufnehmen, aber Entscheidungen nur dann treffen, wenn sie rechtssicher, bezahlbar und praktikabel umsetzbar sind.

23. Februar 2026